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  • Spinnen: Häutungen
    In den vergangen 1 bis 2 Wochen ist bei uns die allgemeine Häutungszeit ausgebrochen.
    Alle unserer 5 Spinnen sind oder waren sich am häuten.

    Angefangen hat vor 2 Wochen unsere Avicularia Metallica, gefolgt von der Brachypelma Smithi, heute die Avicularia Purpurea und Poecilotheria Metallica.
    Unsere Poecilotheria Regalis ist seit Vorgestern dabei ihre Höhle oben zu zuspinnen, wir nehmen an das sie sich auch in nächster Zeit häuten wird, wenn sie nicht sogar auch schon dabei ist. (Zumindest hat sie ihre Höhle bei der letzten Häutung auch oben zu gesponnen, so auf die Art... schmeisst mir bloss keine Schabe mehr in das Loch, ich will jetzt meine Ruhe).

    Die Avicularia Purpurea ist nun auch endlich soweit das wir sie in ein gemachtes Terrarium umsetzen können, denn die *Gummibärendose* wird dann jetzt wohl doch etwas zu klein werden.
    Unsere Brachyplema Smithi hingegen macht irgendwie immer noch nicht die Anstalten mal richtig wachsen zu wollen. Sie ist immer noch etwas kleiner als ein Euro Stück, dabei ist sie schon etwas über 2jährig.
    Etwas Glanz und farblos dagegen leider unsere Avicularia Metallica auch nach ihrer jetzigen Häutung scheint sie immer noch in ihrem matten Schwarz, nur im bestimmten Lichtwinkel kann man einen ganz kleinen Blauschimmer erkennen.
    Was unsere beiden Poecis machen, so lassen wir uns überraschen.
     
    mehr...   Geschrieben von spinne am 09.01.2009 21:37:04  Kommentare?     

  • Spinnen: Altweibersommer
    Die fünfte Jahreszeit beginnt mit dem September und Oktober und wird auch Altweibersommer genannt.
    Altweibersommer hat aber nichts mit alten Weibern zu tun, sondern lediglich mit der bizzaren Vielfalt und Anhäufung von einzelnen Spinnweben, die durch die Luft treiben und an zahllosen Ästen, Blättern, Gräsern und anderen Dingen haften. Besonders im Morgengrauen sehen die Spinnfäden durch den Tau aus, wie weiß graue Haare alter Menschen.

    Der Ursprung des Altweibersommers kommt weit aus der germanischen Mythologie, man glaubte damals daran, dass alte Weiber ihre silbrig grauen Haare beim Kämmen verloren haben, welches die Lebensfäden der Menschen wiedergeben sollten und diese das Werk der Schicksalsgöttinen war. Man glaubte daran, dass wenn ein solcher Spinnenfaden an einem alten Menschen hängen blieb, dieser mit Glück gesegnet war....


    Aber warum gibt es gerade anfang Herbst so viele "fliegende Spinnfäden"?
    Ab anfang September herscht reges Treiben in den Wiesen, Feldern und Wäldern, hunderte von kleinen Spinnen sind bei diesem Wetter bestrebt einen höheren Platz zu erreichen um sich von dort aus in die Lüfte zu begeben.
    Der hierzu erzeugte Spinnfaden dient dazu, dass sich die kleinen Spinnen mit einem Lufthauch in die Luft treiben lassen. Hierbei wird der Spinnfaden ständig weiter produziert und "abgelassen".

    Wozu dient das Fliegen durch die Lüfte?
    Es dient dazu, dass so neue Lebensräume erschlossen werden und weitere Landstriche so besiedelt werden können.
    Kaum selten kommt es vor, dass man selbst auf hoher See kleine Spinnen beobachten kann die durch die Luft fliegen, mit ihrem Spinnfaden an Schiffen hängen bleiben und so auch in andere Länder umsiedeln können.
     
    mehr...   Geschrieben von Spinne am 03.09.2005 19:26:00  Kommentare?     

  • Spinnen: Schematische Darstellung
    Copyright by Christine Wilke
    Anatomie




    Chelicerenklaue mit denen wird das Gift injiziert
    Sternum Chitinplatten, zum Schutz der inneren Organe
    Epigastralfurche dient zur Geschlechtsbestimmung
    Lungenöffnungen an den oberen und unteren Fächerlungen
    Abdomen Hinterleib
    vordere Spinnwarzen
    hintere Spinnwarzen
    Chephalothorax Oberer Teil des Vorderleibs
    Chelicere Beisswerkzeug
    Augenhügel
    Pedipalpus Taster
    Coxa Hüfte
    Trochanter Schenkelring
    Femur
    Patella
    Tibia
    Metatarsus
    Tarsus
    Schenkel
    Knie
    Schiene
    Mittelfuß
    Fuß
     
    mehr...   Geschrieben von Spinne am 13.04.2005 11:28:12  Kommentare?     

  • Spinnen: Häutung
    Copyright by Christine Wilke
    Hauetung

    Vogelspinnen häuten sich in regelmäßigen Abständen,Jungtiere so alle zwei bis vier Wochen, mit dem Älter werden verlängert sich der Abstand auf 2 bis 3 Monate. Ausgewachsene Vogelspinnen häuten sich dann nur noch ein bis zweimal jährlich. Männliche Vogelspinnen häuten sich nur bis zur Geschlechtsreife,

    wobei die Weibchen sich bis zum Schluss häuten, dabei werden die Häutungsintervalle immer größer. Die Häutung dient dem Wachstum, der Reinigung und es werden verloren gegangene Gliedmaßen wieder ersetzt. Zur Häutung legt sich die Vogelspinne auf den Rücken, sie bleibt einige Stunden bewegungslos liegen, das es den Anschein erwecken könnte sie ist tot. Während dieser Zeit erhöht die Vogelspinne ihren Blutdruck so hoch, das sie eine große Menge Blut in den Vorderleib pressen kann. Schließlich platzt die Naht zwischen Vorderleib und Gliedmaßen auf. Sie streift die alte Haut ab, so das man annehmen könnte da liegen nun zwei Spinnen. Der ganze Vorgang kann zwischen 3 und 5 Stunden dauern. Jungtiere (Spiderlinge) benötigen im Regelfall nur 30 bis 45 Minuten zur Häutung. Nach der Häutung ist der Körper der Vogelspinne sehr weich und empfindlich gegenüber Bakterien und Angreifen. Deswegen sollten auch keine Futtertiere direkt nach der Häutung mit im Terrarium sein. Die Vogelspinne braucht 3 bis 6 Tage zum Aushärten, erst dann ist es ratsam der Vogelspinne wieder Futtertiere zu geben.
    Das Ergebniss nach der Häutung, die Farben sind viel intensiver und verloren gegangene Gliedmaßen wurden neu gebildet, wenn auch vorerst etwas kleiner.
     
    mehr...   Geschrieben von Spinne am 16.07.2004 10:53:26  Kommentare?     

  • Spinnen: Phobie
    Spinnenphobie, wer kennt das nicht?

    Aber man stelle sich doch mal die Frage warum ist das so? Warum hat man Angst vor Spinnen?
    Immer wieder die gleichen Aussagen, sie sind eklig und haarig, haben zu viele Beine etc.
    Wer sich aber mal die Mühe macht und seinen Ekel überwindet, (besonders im Hochsommer und zum Herbst hin), Spinnen mal genauer zu betrachtet, wird feststellen können das diese Tiere ein interessantes Tiervolk für sich ist.
    Nicht allein der grandiosen Netze wegen die die Radnetzspinnen spinnen, wie zum Beispiel die wohl bekannteste: Kreuzspinne, nein auch die Art wie sie es spinnen und mit welchem System.
    Das witzige ist ja, ich mein wer hat das nicht schon selbst erlebt, gerade wer einen Balkon hat wo sich dann die ein oder andere Spinne nieder lässt... wenn ich das Netz zerstöre oder vollends entferne... ist es doch am nächsten Morgen wieder da.
    Wenn die Spinne der Meinung ist gerade hier und da das Netz zu spinnen, wird sie dies immer wieder tun, denn dann wird es ein guter Platz zum Beutefang sein.
    Beantwortet natürlich nicht die Frage ganz klar...
    Die Angst davor, wird uns meistens schon mit in die Wiege gelegt, sei es die Mutter oder die Großmutter oder wer auch immer, die einen Schrei los lassen wenn sie eine Spinne sehen, und dem Kind/Baby somit irgendwie zu verstehen geben, das dieses was da krabbelt eklig ist und widerlich. Kinder nehmen dieses schnell an und so überträgt sich das von Generation zu Generation. Dem kommt auch noch hinzu das ordnungsliebende Hausfrauen es zum tote nicht ausstehen können wenn irgendwo ein Spinnennetz in der Wohnung ist, dieses wird immer gleich sofort entfernt.
    Zusätzlich kommmen natürlich noch die ganzen Horrorgeschichten und Horrorfilme dazu wo Riesenspinnen Menschen anfallen und verspeisen, was purer Blödsinn ist.
    Eine Spinne würde niemals einen Menschen anfallen und ihn dann auch noch verspeisen. Das Tier hat mehr Angst vor dem Menschen als wir vor der Spinne. Ausserdem stehen Insekten und ggfs. kleine Nagetiere auf dem Speiseplan von Spinnen.

    MfG Tine
     
       Geschrieben von Spinne am 08.03.2004 18:28:51  6 Kommentare      


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